Eintrittsdatum
zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Bewerbungsfrist
16.04.2026
Kennziffer
6953
Entgeltgruppe
E13
Arbeiten an der Charité
Neurowissenschaft ist ein Schwerpunkt der Charité, des Wissenschaftsstandorts Berlin. An einer der bedeutendsten Universitätskliniken Deutschlands profitieren Patienten wie auch Mitarbeitende von einer weitreichenden klinischen und wissenschaftlichen Expertise und damit von einem breiten diagnostischen und therapeutischen Angebot.
Die Stelle im Überblick
- Mitarbeit in einem interdisziplinären Forschungsprojekt an der Schnittstelle von klinischer Neuroimmunologie, Biomarkerforschung und translationaler Medizin
- Anstellung über die Klinik für Neuropädiatrie; Einbettung der Stelle in das neu gegründete Einstein Center for Early Disease Interception (EC-EDI) mit enger Kooperation mit der Klinik für Neurologie und dem Institut für Neuropathologie der Charité sowie dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
- Etablierung und Anwendung innovativer Technologien zur Analyse von Antikörperprofilen aus Liquor- und Serumproben zur Untersuchung viraler Antikörperbiomarker im präklinischen Stadium bzw. in der Frühphase neurologischer Erkrankungen, insbesondere im Kontext von Multipler Sklerose und Alzheimer-Demenz
- Mitarbeit beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Phage ImmunoPrecipitation Sequencing (PhIP-Seq)-basierten Plattformen für proteomweite Antikörperprofilanalysen sowie komplementärer Assays (z. B. ELISA und Luminex) zur gezielten Validierung
- Analyse und Interpretation komplexer Antikörperprofil-Datensätze sowie zugehöriger klinischer Daten aus den entsprechenden Krankheitskohorten
- Enge Zusammenarbeit mit klinischen und grundlagenwissenschaftlichen Partnerinnen und Partnern innerhalb der Charité sowie im standortübergreifenden EC-EDI-Netzwerk
- Präsentation und Publikation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Kongressen sowie in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
- Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion.Nach §110 (4), Satz 3 sieht das BerlHG für wissenschaftliche Mitarbeitende eine angemessene Zeit innerhalb der Arbeitszeit für die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation vor
Danach suchen wir
- Überdurchschnittlich abgeschlossenes Hochschulstudium in Lebenswissenschaften, Biologie, Molekularbiologie, Molekularmedizin, Neurowissenschaften, Biochemie oder einem verwandten Fach
- Starkes Interesse an translationaler Forschung im Bereich Neurologie, Neuroimmunologie, Biomarkerentwicklung und Antikörperprofiling
- Praktische Erfahrung in molekularbiologischen, immunologischen oder biochemischen Methoden
- Interesse an datengetriebener Forschung und Bereitschaft, sich in bioinformatische und statistische Auswertungen einzuarbeiten (Programmierkenntnisse in Python oder R wünschenswert)
- Selbstständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise sowie hohe Motivation für wissenschaftliches Arbeiten in einem kooperativen Umfeld
- Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und sehr gute kommunikative Fähigkeiten
- Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift; Deutschkenntnisse sind von Vorteil
Das bringt die Charité mit
- Eine spannende Promotionsstelle in einem hochaktuellen translationalen Forschungsfeld mit unmittelbarer klinischer Relevanz
- Einbindung in die Charité Neuropädiatrie und in das neu gegründete Einstein Center for Early Disease Interception (EC-EDI), ein standortübergreifendes Berliner Forschungsnetzwerk zur frühen Erkennung und Interzeption von Erkrankungen (https://www.charite.de/forschung/themen_forschung/krankheiten_stoppen_bevor_sie_entstehen)
- Enge Betreuung in einem klinisch und wissenschaftlich stark vernetzten Umfeld
- Zugang zu exzellenten klinischen Kohorten, innovativen Technologien und interdisziplinären Kooperationen innerhalb der Charité und mit Partnerinstitutionen in Berlin
- Vielfältige Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung, zum Methodenerwerb und zur Mitwirkung an hochrangigen Publikationen
- Mitarbeit in einem engagierten, offenen und unterstützenden Team an der Schnittstelle von Klinik und Forschung
- Die Charité ist eine familienfreundliche Hochschule und unterstützt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Informationen zur Stelle
- Entgeltgruppe E13 TVöD-VKA K. Hier finden Sie alle Informationen zum Gehalt und Tarifvertrag
- Die Arbeitszeit ist in Teilzeit mit 25 Wochenstunden (65%) vorgesehen
- Die Position ist bis zum 31.12.2028 befristet, da sie an die Projektlaufzeit gebunden ist
- Bei uns sind 30 Tage Urlaub Standard
- Die Bewerbungsfrist endet am: 16.04.2026
- Kennziffer: 6953
Bewerbung
An der Charité sind alle willkommen, unabhängig von Alter, Religion, Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, ethnischer oder sozialer Herkunft. Hier zählt jeder Mensch! Wir setzen uns für Chancengleichheit und Inklusion ein.
Aus Datenschutzgründen nehmen wir Bewerbungen ausschließlich über unser Bewerbungsportal entgegen. Der unten angegebene Kontakt steht ausschließlich für Rückfragen zur Verfügung.
Jetzt bewerbenBei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Herr Dr. med. Jakob Kreye
jakob.kreye@charite.de
Weitere Informationen
Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.