Arbeiten an der Charité
An der Charité-Universitätsmedizin Berlin, Institut für Neuropathologie ist im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts ab sofort eine Promotionsstelle für eine Doktorandin/Doktoranden im Bereich der Forschung an Neuromuskulären Erkrankungen zu besetzen.
Das Projekt widmet sich der Erforschung des Anti-Synthetase-Syndroms (ASyS), einer neuromuskulären Erkrankung, die zur Gruppe der idiopathischen entzündlichen Myopathien gehört. Im Vordergrund stehen klinisch die Beteiligung der Skelettmuskulatur, Lunge, aber auch Gelenke und Haut. Für uns im neuropathologischen Bereich ist es nun das Ziel, die zugrundeliegenden pathophysiologischen Mechanismen im Zielorgan Skelettmuskel besser zu verstehen, speziell bei der Beteiligung des Mesenchyms und verschiedener spezialisierter Zellen wie FABs und B Zellen.
Die Stelle im Überblick
Ihr methodischer Fokus liegt auf:
- Der Analyse von humanem Gewebe (Skelettmuskulatur), durch beispielsweise histologische Untersuchungen, Aufarbeitung, Färbung (IHC, IF) und hochauflösende mikroskopische Analyse von Patientenbiopsien.
- Zusätzlich gehören zu Ihren Aufgaben molekularbiologische Methoden wie RNA Isolation, Umschreibungen in cDNA, transkriptionelle Untersuchungen, Probenvorbereitungen für Proteinanalysen und Sequencing-Techniken.
- Neu etabliert und durchgeführt wird außerdem eine in vitro Zellkultur (Fibroblastenkulturen)
- Ergänzend werden Analysen von murinem Gewebe durchgeführt: Histologische und molekularbiologische Aufarbeitung von murinem Gewebe (keine primäre Zucht, sondern Fokus auf Analyse des Gewebes).
- Ein wichtiger Punkt ist die standortübergreifende Kooperation: Das Projekt erfolgt in enger wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in Bochum. Die Bereitschaft Arbeitsaufenthalte und Versuche vor Ort in Bochum durchzuführen wird vorausgesetzt.
- Sie werden als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt: Nach §110 (4), Satz 3 sieht das BerlHG für wissenschaftliche Mitarbeitende eine angemessene Zeit innerhalb der Arbeitszeit für die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation vor
Das bringt die Charité mit