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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (d/w/m) Global Health

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (d/w/m) Global Health

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Eintrittsdatum
Ab sofort

Bewerbungsfrist
31.01.2026

Kennziffer
6071

Entgeltgruppe
E13

 

Arbeiten an der Charité

Allgemeiner Rahmen des ERU Projekts: 

Die Einstein Research Unit (ERU) “Technologies in Global Health – From Innovation to Users (and Back)” untersucht, wie globale Gesundheitstechnologien wie Impfstoffe, Diagnosemethoden und Antibiotika in unterschiedlichen globalen Kontexten effektiv eingesetzt werden können und versucht, die Faktoren zu identifizieren, die die Akzeptanz, Anpassung und Nutzung solcher Technologien beeinflussen, um ihre Wirkung in unterschiedlichen sozialen, politischen und infrastrukturellen Umgebungen zu verbessern.

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht das Konzept des Nutzer-Technologie-Lebenszyklus, das die Entwicklung, Prototypenerstellung und Implementierung sowie die Rolle der Nutzer in diesen Prozessen umfasst. Forscher der Berlin University Alliance, bestehend aus der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Charité-Universitätsmedizin Berlin und der Technischen Universität Berlin, arbeiten eng mit Partnern aus sieben Forschungseinrichtungen in Ghana, Uganda und Tansania zusammen. Gemeinsam entwickeln sie inter- und transdisziplinäre Fallstudien mit den Schwerpunkten (1) psychisches Wohlbefinden, (2) Antibiotikaresistenz und (3) Impfstoffe. Drei Forschungsgruppen bringen Fachwissen aus den Bereichen Anthropologie, digitale Innovation, Ethik, Ingenieurwesen, Medizin und Psychologie zusammen.

Die dreijährige Förderphase des ERU Projektes beginnt am 1. Januar 2026.

Die Stelle im Überblick

Spezifische Projektbeschreibung: 

Gemeinsame Entwicklung digitaler Technologien zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Jugendlichen in Tansania und Uganda.

Digitale Technologien verändern die psychische Gesundheitsversorgung, indem sie umfassende Instrumente für Prävention, Diagnose und Behandlung bereitstellen. Ihre weltweite Verbreitung wird jedoch durch ungleichen Zugang, kulturelle Unterschiede und ethische Aspekte eingeschränkt. In Tansania und Uganda konzentriert sich unser Projekt auf Jugendliche, eine besonders gefährdete Gruppe, deren psychisches Wohlbefinden durch Armut, Stigmatisierung und Umweltstressoren wie Klimawandel und Konflikte geprägt ist. Durch Co-Design und Co-Creation untersuchen wir, wie junge Menschen psychisches Wohlbefinden definieren, identifizieren wichtige soziale und ökologische Stressfaktoren und entwickeln ein kontextsensitives digitales Toolkit, um die Resilienz und den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu verbessern. Die Person, die diese Position besetzt, wird untersuchen, wie sich ökologische, digitale und soziokulturelle Faktoren überschneiden und die psychische Gesundheit von Jugendlichen in ländlichen und städtischen Gebieten beeinflussen, wobei qualitative und quantitative Methoden kombiniert werden. Junge Co-Forscher spielen eine zentrale Rolle und sorgen für kulturell fundierte Erkenntnisse, die in die Theorie und die gemeinsame Entwicklung anpassungsfähiger, evidenzbasierter mHealth-Interventionen mit lokalen Interessenvertretern einfließen.

Danach suchen wir

Vorausgesetzte Ausbildung und Expertise für diese Position:

·         Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, Qualifikation für eine Postdoktorandenstelle

·         Fachkenntnisse im Gesundheitsbereich, die für den Projektinhalt erforderlich sind

·         Expertise in der Forschungsarbeit mit Partnern in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen

·         Erfahrung in der Planung und Durchführung qualitativer und quantitativer Studien

·         Kenntnisse zur Analyse quantitativer Daten mit R, STATA oder SPSS

·         Fließendes Englisch

 

 

Zusätzliche Qualifikationen, die von Vorteil sind:

•    Regionale Kenntnisse, d. h. Feldarbeit in Afrika, vorzugsweise Ostafrika

•    Erfahrung mit partizipativen Forschungsmethoden

•    Erfahrung im Bereich digitale psychische Gesundheit und psychische Gesundheit von Jugendlichen

•    Deutsch- und Swahili-Sprachkenntnisse sind von Vorteil

Das bringt die Charité mit

•    Die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in einem aktiven Forschungsprojekt zu sammeln

•    Die Gelegenheit, zusätzliche Fachkenntnisse in der fortgeschrittenen Datenanalyse zu erwerben

•    Flexible Arbeitszeiten

•    Ein motiviertes, interdisziplinäres und internationales Team

•    Die Ermöglichung, innerhalb der Berlin University Alliance zu arbeiten, einem Exzellenzverbund, der ein großes und inspirierendes akademisches Netzwerk bietet

•    Gehalt gemäß Tarifvertrag

Die Stelle kann in Teilzeitstellen aufgeteilt werden.

Der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter (d/w/m) wird nach §110 BerlHG Zeit für die eigene wissenschaftliche Qualifikation zur Verfügung 
gestellt.

Informationen zur Stelle

  • Entgeltgruppe E13 TVöD-VDK-K. Hier finden Sie alle Informationen zum Gehalt und Tarifvertrag
  • Arbeitszeit ist Vollzeit nach Tarifvertrag
  • Die Position ist bis zum 31.12.2028 befristet, da sie an die Projektlaufzeit gebunden ist
  • Bei uns sind 30 Tage Urlaub Standard
  • Die Bewerbungsfrist endet am: 31.01.2026
  • Kennziffer: 6071

Bewerbung

 

An der Charité sind alle willkommen, unabhängig von Alter, Religion, Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, ethnischer oder sozialer Herkunft. Hier zählt jeder Mensch! Wir setzen uns für Chancengleichheit und Inklusion ein.

Jetzt unkompliziert über unser Online-Tool bewerben und ein Teil der Charité werden.

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, bestehend aus einem einseitigen Lebenslauf und einem einseitigen Motivationsschreiben (maximal zwei Seiten insgesamt). Bitte senden Sie Ihre Bewerbung per E-Mail an Maximilia Josina Hogrebe unter maximilia.hogrebe@charite.de.

Wenn Sie Fragen zum Forschungsprojekt oder zur Stelle haben, wenden Sie sich bitte vor Ablauf der Bewerbungsfrist an stefanie.theuring@charite.de oder shuyan.liu@charite.de.

Weitere Informationen

Datenschutzhinweise

Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.

Zusatzinformationen

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.