Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter(d/w/m) Medizinische Soziologie
Eintrittsdatum
15.02.2026
Bewerbungsfrist
19.01.2026
Kennziffer
5495
Entgeltgruppe
E13
Arbeiten an der Charité
Am Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter im Drittmittelprojekt "Digital Health Adhärenzen: Konzept-und datengetriebe Evidenz (DEKODE)" gefördert vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses zu besetzen (vorbehaltlich Mittelzusage).
Im Projekt DEKODE untersuchen wir mit dem HPI, dem ZEW, der TK und Vivira die Adhärenz bei digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) und entwickeln Praxis- und Policyempfehlungen.
Die Arbeitspakete an der Charité verantworten hier die qualitativen Methoden (Interviews) und Literaturrecherchen, wo ein besonderer Fokus auf eine kritische Auseinandersetzung mit Adhärenz im Vordergrund steht. Quantitative Datenerhebungen und Analysen von DiGA- und Krankenkassenabrechnungsdaten sind ebenfalls Teil des interdisziplinären Projekts.
Die Stelle im Überblick
Die folgenden Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind für die Stelle vorgesehen:
- Sie leiten die Durchführung eines Scoping Reviews und wirken bei einem Systematischen Review zu Adhärenz bei DiGAs mit
- Sie verantworten die Erstellung von Leitfäden sowie die anschließende Durchführung und Auswertung von insgesamt 75 Interviews (35x Expertinnen- / Experteninterviews, 2x20 longitudinale Interviews mit Patientinnen und Patienten)
- Sie wirken mit bei der Erstellung von Handlungsempfehlungen und Policy Briefs sowie bei der Durchführung von Workshops zur Evidenzsynthese
- Sie erarbeiten wissenschaftliche Publikationen in Erst- und Koautorenschaft, präsentieren die Forschungsergebnisse auf Fachkongressen und wirken mit bei der Erstellung von Forschungsberichten
- Sie sind aktiv involviert in die übergreifenden Zusammenhängen des Projekts, etwa der Kommunikation und Koordination zwischen Projektpartnern und regelmäßigen (online) Projekttreffen
- Sie werden als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt: Nach §110 (4), Satz 3 sieht das BerlHG für wissenschaftliche Mitarbeitende eine angemessene Zeit innerhalb der Arbeitszeit für die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation vor
Danach suchen wir
- Sie verfügen über ein abgeschlossenes Studium (zum Beispiel Master / Diplom) mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt (zum Beispiel Soziologie, Public Health, STS, Anthropologie) und vergleichbarer Fächer
- Sie haben fundierte Kenntnisse im Zusammenspiel der Themenbereiche Technik, Gesellschaft und Lebenswelt insbesondere in Kombination mit Gesundheit (eHealth, mHealth, Telemedizin, DiGAs)
- Sie verfügen über methodische Kenntnisse der qualitativen Forschung (Interviews, qualitative Analysesoftware, Arbeit mit großen Datenmengen) und Literaturarbeit (Scoping Review & Systematisches Review), die Sie bereits in interdisziplinären Projekten unter Beweis stellen konnten
- Sie verfügen über Erfahrungen in der Projektkoordination, der Organisation von Events (zum Beispiel Workshops zum Stakeholderengagement oder zur Ergebnissynthese) sowie im Publizieren von Artikeln in wissenschaftlichen Fachzeitschriften in deutscher und englischer Sprache
- Sie treten empathisch und professionell in Interviewsituationen mit Patientinnen und Patienten auf und Ihre Arbeitsweise ist geprägt von Engagement, Selbständigkeit und Gründlichkeit
Das bringt die Charité mit
Unsere Arbeitsgruppe am IMSR bietet eine kollegiale und abwechslungsreiche Arbeitsatmosphäre zwischen Projektarbeit, wissenschaftlichem Arbeiten und universitärer Lehre in einem interdisziplinären Forschungsteam, das viel Gestaltungsspielraum und eine individuelle Förderung ermöglicht.
Wir bieten:
- Eine hoch professionelle Zusammenarbeit in einem motivierten und interdisziplinären Team
- Eine zukunftsorientierte, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit mit hoher Eigenverantwortung und persönlichem Handlungsspielraum
- Umfangreiche kostenfreie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Vergünstigungen bei vielen Angeboten für Beschäftigte für die Bereiche Shopping, Reisen, Sport
- Seit 2007 zertifiziert als familiengerechte Hochschule und familiengerechtes Unternehmen - Weitere Informationen finden Sie hier
Informationen zur Stelle
- Entgeltgruppe E13 TVöD. Die Eingruppierung erfolgt unter Berücksichtigung der Qualifikation. Hier finden Sie alle Informationen zum Gehalt und Tarifvertrag
- Die Arbeitszeit ist in Teilzeit mit 80% (30,8 Stunden/Woche) möglich
- Die Position ist bis zum 31.12.2028 befristet, da sie an die Projektlaufzeit gebunden ist
- Bei uns sind 30 Tage Urlaub Standard
- Die Bewerbungsfrist endet am: 19.01.2026
- Kennziffer: 5495
Bewerbung
An der Charité sind alle willkommen, unabhängig von Alter, Religion, Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, ethnischer oder sozialer Herkunft. Hier zählt jeder Mensch! Wir setzen uns für Chancengleichheit und Inklusion ein.
Jetzt unkompliziert über unser Online-Tool bewerben und ein Teil der Charité werden.
Jetzt bewerbenBei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Jan Zöllick
030 450 529055
Weitere Informationen
Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.