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Ausbildung zur Logopädin oder zum Logopäden (d/w/m)

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Ausbildung zur Logopädin oder zum Logopäden (d/w/m)

Die Praxisanleiterin der Charité am Medikamentenschrank
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Art der Anstellung
Vollzeit

Eintrittsdatum
Oktober

Befristung
3 Jahre

Bewerbungsfrist
14.03.2023 – 24.04.2023 für Ausbildungsbeginn am 1.Oktober 2023

Jahresgehalt (Brutto)
12.783 bis 14.644 Euro

Einsatzort
Campus Charité Mitte (CCM) Campus Virchow-Klinikum (CVK), Berlin-Wedding Campus Benjamin Franklin (CBF), Berlin-Lichterfelde

 

Ihre Ausbildung an der Charité

Logopädinnen und Logopäden behandeln Menschen jeden Alters mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. Sie gehören zu den Gesundheitsfachberufen, die auf ärztliche Verordnung arbeiten. Sie setzen spezifische Therapiekonzepte und Behandlungsmethoden ein, die unter anderem Stimm-, Sprech- und Hörübungen, Atem- und Tonusregulationstechniken, Schlucktraining oder Bewegungsübungen für die Gesichtsmuskulatur beinhalten. Sie unterstützen Ihre Patientinnen und Patienten dabei, besser mit ihrer Umwelt zu kommunizieren und ermöglichen damit Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe.

Logopädinnen und Logopäden arbeiten selbstständig und in engem interdisziplinären Austausch mit anderen medizinischen Fachgruppen. Die Einsatzbereiche in diesem Beruf sind vielfältig und reichen von Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen über Logopädie Praxen, Arztpraxen bis hin zu Gesundheitsämtern, Sondereinrichtungen für Menschen mit Sprach- und Hörstörungen, Kindergärten oder Grundschulen.

Die Stelle im Überblick

Die Logopädieausbildung an der Charité hat eine lange Tradition. Der Ausbildungsbereich Logopädie, der heute zum Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe gehört, wurde 1962 als staatliche Lehranstalt für Logopäden an der Freien Universität Berlin gegründet. Als erste spezifische Lehrstätte in Deutschland legte die Schule den Grundstein für eine strukturierte logopädische Ausbildung.

Diese Ausbildung ist sehr anspruchsvoll, denn Sie benötigen umfangreiches interdisziplinäres Fachwissen. Nach drei Jahren endet die Ausbildung (Beginn jeweils am 1. Oktober eines Jahres) mit einer staatlichen Prüfung.

Sie umfasst den theoretischen und praktischen Unterricht sowie die praktische Ausbildung, die eng verzahnt und aufeinander abgestimmt sind. Es handelt sich um eine Ausbildung nach TVAöD mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden.

Die Ausbildung erfolgt nach den Bestimmungen des Gesetzes über den Beruf des Logopäden (LogopG) vom 7. Mai 1980 sowie nach den Vorschriften der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden (LogAPro) vom 1. Oktober 1980 in der jeweils geltenden Fassung.

Der theoretische Unterricht umfasst folgende Bereiche:

  • Anatomie und Physiologie
  • Aphasiologie
  • Audiologie und Pädaudiologie
  • Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde
  • Elektro- und Hörgeräteakustik
  • Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde
  • Kieferorthopädie und Kieferchirurgie
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Logopädie
  • Neurologie und Psychiatrie
  • Pädagogik und Sonderpädagogik
  • Pädiatrie und Neuropädiatrie
  • Pathologie
  • Phonetik/Linguistik
  • Phoniatrie
  • Psychologie und klinische Psychologie
  • Schwerhörigen- und Gehörlosenpädagogik
  • Soziologie
  • Stimmbildung und Sprecherziehung

Die praktische Ausbildung umfasst Aufgaben in den logopädischen Störungsbildern (u. a. Aussprachestörungen, Sprachentwicklungsstörungen, Stimmstörungen, Aphasie, Dysarthrie, Redeflussstörungen) und beinhlatet Hospitationen und eigene Behandlungen.

Danach suchen wir

  • Sie sind volljährig und haben Freude am Umgang mit Menschen, sind kommunikativ und empathisch
  • Sie verfügen über pädagogisches Geschick sowie über körperliche und psychische Belastbarkeit
  • Sie haben eine gesunde, belastungsfähige Stimme und musikalisches Interesse
  • Sie verfügen über ein gutes Seh- und Hörvermögen
  • Sie können ein (Vollzeit-) Praktikum im sozialpädagogischen / klinischen Bereich vorweisen
  • Sie haben sehr gute Deutschkenntnisse und verfügen über eine einwandfreie Aussprache und einen guten sprachlichen Ausdruck
  • Sie können einen guten mittleren Schulabschluss, eine Fachhochschulreife oder eine allgemeine Hochschulreife vorweisen
  • Sie haben idealerweise an einer Sprecherziehung, einer Stimmbildung oder im Chor teilgenommen
  • Sie können ideralerweise ein oder mehrere Instrumente spielen
  • Phoniatrisches Gutachten über Ihre stimmliche Belastungsfähigkeit, die Eignung für den Beruf und Ihr Hörvermögen

Das bringt die Charité mit

  • Sie werden von kompetenten Ausbilderinnen und Ausbildern sowie dem Geschäftsbereich Personal umfassend begleitet und betreut
  • Besondere Ausbildungskonzepte wie die Schulstation festigen praktische Fertigkeiten
  • Sie lernen in einem vielseitigen Tätigkeitsfeld an einer der größten Universitätskliniken Europas
  • Es erwarten Sie vielfältige Angebote, die den Zusammenhalt unter den Auszubildenden fördern, wie ein Willkommenstag, das Buddy-Programm oder regelmäßige Azubi-Treffen
  • Mit der Ausbildung sichern Sie sich hervorragende Berufsperspektiven in einer Zukunftsbranche
  • Sie erhalten auf der Grundlage des Tarifvertrags für Auszubildende ein faires Ausbildungsentgelt (brutto), das sich im Laufe der drei Ausbildungsjahre erhöht:
    • 1. Lehrjahr 1.065,24 €
    • 2. Lehrjahr 1.125,30 €
    • 3. Lehrjahr 1.222,03 €
  • Der Ausbildungsvertrag beinhaltet 30 Tage Urlaub, eine Jahressonderzahlung im November, zusätzliche Betriebsrente im öffentlichen Dienst (VBL), Vermögenswirksame Leistungen (VWL)
  • Zudem bieten sich vielfältige Perspektiven durch Fort- und Weiterbildung. So lässt sich unter anderem über den additiven Bachelorstudiengang in Diätetik ein akademischer Grad erlangen und so neue Arbeitsfelder in Forschung und Wissenschaft erschließen. Im Rahmen von Zertifikatskursen kann die berufliche Fachkompetenz in einzelnen Fachdisziplinen zum Beispiel in der Pädiatrie, Allergologie oder Onkologie erweitert werden
  • Sie bekommen eine Abschlussprämie bei erfolgreich abgeschlossener Abschlussprüfung in Höhe von 400 Euro und ggf. Heimfahrttickets
  • Sie haben sehr gute Chancen auf Übernahme bei bestandener Abschlussprüfung und erfolgreicher Zusammenarbeit während der Ausbildung

Für Informationen zu unseren Datenschutzrichtlinien klicken Sie bitte hier: Datenschutz Charité

Vorteile und Leistungen

Perfekter Startpunkt Ihrer Karriere

Unsere Ausbildungen in der Gesundheitsversorgung sind weltweit hoch angesehen. Auch alle anderen Auszubildenden profitieren auf weiteren Karrierewegen von der Bekanntheit und der Reputation der Charité.

Übernahme nach der Ausbildung

Anders als bei unseren Patientinnen und Patienten freuen wir uns, wenn Sie lange bei uns bleiben. In der Regel übernehmen wir unsere Auszubildenden nach ihrem Abschluss. 

Blick in die Zukunft

Sie lernen und arbeiten dort, wo an der Medizin der Zukunft geforscht wird und Digitalisierung einen ganz besonderen Stellenwert hat. 

Ihre Bewerbung

 

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Recruiting Team
030 450 571 234
ausbildung@charite.de

Häufig gestellte Fragen

Wie sind die Übernahmechancen nach abgeschlossener Ausbildung?

Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung an der Charité haben Sie hervorragende Chancen, übernommen zu werden und in einen unbefristeten Vertrag zu wechseln. In den meisten Gesundheitsfachberufen (siehe Tarifvertrag) erhalten unsere Auszubildenden bereits zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres ein Übernahmeangebot, im Falle des erfolgreichen Abschlusses.

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Bitte bewerben Sie sich innerhalb der vorgegebenen Bewerbungsfrist per E-Mail an ausbildung@charite.de. Sobald Sie Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Schulabschlusszeugnis inkl. der letzten beiden Halbjahreszeugnisse sowie ggf. einen Praktikumsnachweis und ein B2 Sprachzertifikat) eingereicht haben, prüfen wir diese und nehmen Kontakt mit Ihnen auf. Wenn Sie die der Stelle entsprechenden Kriterien erfüllen, laden wir Sie zu einem Gespräch ein.

Gibt es eine Impfpflicht an der Charité?

Seit dem 15. März 2022 müssen Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen im Rahmen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht einen vollständigen COVID-19-Impfschutz nachweisen. Auch ein Masern-Impfschutz bzw. eine Immunität muss nachgewiesen werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in der Krankenversorgung oder hinter den Kulissen tätig sind.

Wir nehmen den Infektionsschutz unserer Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten sowie Studierenden sehr ernst. Ab dem 01. Oktober 2022 gilt ein vollständiger COVID-19-Impfschutz bei drei Impfungen und einem Abstand von drei Monaten zwischen der zweiten und dritten Impfung. Informationen zum Genesenenstatus und weiteren Fragen finden Sie hier.

Weitere Informationen

Zusatzinformationen

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.

Datenschutzhinweise

Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.